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Spotlights auf meine Heimat

Kunstausstellung der Klasse 10a in der Sparkasse Höxter 01.-28. März 2011

Bericht des Westfalen-Blattes

Interview

Ein Schülerreporter interviewt Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a und befragt sie zu dem Projekt der Klasse „Spotlights auf meine Heimat“.

Ich habe eure Ausstellung in der Sparkasse Brakel gesehen. Sie gefällt mir sehr gut. Wie seid ihr dazu gekommen, eure Arbeiten auszustellen?

Unsere Kunstlehrerin Frau Dormann wollte besonders gute Arbeiten eines Schülers ausstellen. Sie wurde aber vom Vorstand der Sparkasse Höxter in Brakel darauf hingewiesen, dass nur Klassenprojekte unterstützt werden können.

Wie seid ihr auf das Thema dieses Projekts gekommen?

Frau Dormann hat uns gefragt und auch motiviert, das Projekt in Angriff zu nehmen. Wir konnten unser Thema frei wählen und auch die Gestaltung wurde unserer Fantasie überlassen.

Habt ihr euch vorher vorgestellt, dass das Projekt so umfangreich und zeitaufwändig ausfallen würde. Wie habt ihr das alles geschafft?

Es musste sehr viel gearbeitet werden. Unsere Freizeit verbrachten wir oft im  Kunstraum. Die Kunststunden wurden dem Projekt gewidmet, aber wir trafen uns auch zu Hause und arbeiteten an dem Projekt.  Viele Ideen entstanden durch Teamwork. Wir haben viel Freude an dieser Arbeit gehabt, deshalb haben wir auch gern so viel Zeit mit der Planung und Gestaltung der Ausstellung verbracht.

Wie hat sich denn die Arbeit an den einzelnen Themenkreisen entwickelt?

Im Klassenverband haben wir mehrere Themen erarbeitet. Jeder hatte eine Idee. Dann haben wir uns nach Interessen aufgeteilt. Jede Gruppe bearbeitete von da an ihr eigenes Thema.

Woher habt ihr eure Informationen?

Die Informationen haben wir an verschiedenen Stellen beschafft. Wir haben mehrere Quellen ausfindig gemacht. Aus der Bücherei haben wir vieles ausgeliehen. Die Angestellten im Bürgerbüro, aber auch die Bürger aus Brakel wurden intensiv befragt.

Welche Themen habt ihr ausgewählt?

Ausgewählt wurden Themen, die unsere schöne Heimat betreffen.

Menschen in BrakelDas erste Thema hieß „Menschen in Brakel“. Die Bürger aus Brakel wurden zu ihrer Heimat befragt.

Tiere in unserer Heimat

Ein zweites Thema waren die Tiere, die in unserer Heimat leben. Die Tierwelt wurde eingeteilt in Nutztiere, Wildtiere und Haustiere zu Wasser und zu Lande. Bei den Wildtieren haben wir besonders darauf geachtet, geschützte und gefährdete Arten darzustellen.

Das dritte Thema befasste sich mit der Industrie in Brakel. Es wurden Fotos und Zeichnungen verwendet, die wir alle selbst angefertigt haben.

Das vierte Thema stellte die Natur in Brakel dar. Es wurden wunderschöne Landschaftsfotos gemacht.

Das fünfte Thema befasste sich mit dem Spagat zwischen Natur und Technik. Diese Gruppe stellte sich die Fragen: Wie kann man Natur und Technik sinnvoll vereinen und wie beeinflusst die Natur die Technik.Natur und Technik

Das letzte Thema stellte Brakel früher und heute dar. Der Marktplatz wurde dargestellt als Holzminiatur auf einer Säule. Der Brakeler Marktplatz als HolzminiaturKarikaturen vom Leben früher und heute wurden gezeichnet.

Auf welche Art sind die einzelnen Themen künstlerisch gestaltet worden?

Wir haben uns ganz verschiedene Präsentationen ausgedacht. Eine Dreieckssäule, mehrere Säulen, die Tierdarstellungen wurden als große Puzzleteile mit Metallschnüren in einen überdimensional großen Holzrahmen gehängt. Wir haben gezeichnet, gemalt, befragt, fotografiert. Der Fantasie wurden keine Grenzen gesetzt.

Sind besondere Schwierigkeiten bei der Arbeit aufgetreten?

Ein großes Problem war die Materialbeschaffung. Wir wussten erst nicht, wie wir die Unmengen von Holz für die Präsentation beschaffen sollten. Es war alles zu teuer. Doch zum Glück hatten wir Herrn Oeynhausen, der uns sehr geholfen hat. Er hat uns nicht nur das Holz gespendet, sondern er hat es uns auch immer so schnell wie möglich geliefert. Unser zweites Problem war die Zeit. Wir mussten viel Freizeit opfern, damit wir alles schafften, was wir uns vorgenommen hatten.

Was hat euch bei der Ausführung des Projekts besonders gefallen? Was habt ihr dabei gelernt?

Uns hat es sehr gefallen, dass wir als Abschlussklasse etwas Besonderes zusammen gemacht haben. Als Gruppe sind wir auch zusammengewachsen. Gut war auch, dass jeder nach seiner Begabung arbeiten konnte. Es wurden viele Zeichentalente entdeckt, die man vorher gar nicht erkannt hatte. Karikatur "Chancengleichheit"Es zeigte sich, dass viele gut zeichnen können. Es gab auch einige, die nicht wussten, dass sie handwerklich geschickt sind. Viele von uns hat es sehr stolz gemacht, dass wir so eine sehenswerte Ausstellung zustande gebracht haben.
Wir haben viel gelernt. Die einen haben etwas über Holzverarbeitung gelernt. Auch haben wir gelernt, als Gruppe zu arbeiten. Jeder hat dem anderen geholfen. Wir haben auch etwas über unsere Heimat erfahren. Und was für uns auch wichtig war, wir haben gelernt, uns zu präsentieren.

Welche Rückmeldung habt ihr auf eure Ausstellung bekommen?

Es hat uns sehr stolz gemacht, dass unsere Ausstellung von der Presse, vom Bürgermeister, von den Besuchern und von unseren Eltern so gut bewertet und anerkannt wurde. Wir haben viele positive Meinungen gehört, die wir natürlich nach der vorausgegangenen Arbeit  genossen haben.

Ich danke für die interessanten Informationen.

Wir danken auch allen, die uns geholfen haben. Ohne die Räumlichkeiten und die finanzielle Unterstützung der Sparkasse und Herrn Oeynhausens wäre die Ausstellung  nicht möglich gewesen. Wir hoffen, dass wir den Besuchern unserer Ausstellung unsere Heimat etwas näher bringen konnten.Gruppenbild (Westfalenblatt)