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Bildungsziele 


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Das Profil unserer Realschule

Bildungsaufgabe und Bildungsziele der Realschule

Schreibende SchülerDie Realschule ist eine allgemeinbildende Schule. Sie stellt sich als weiterführende Schule im Bildungsgefüge unseres Landes die besondere Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern eine realistische lebens- und zeitnahe Grundbildung zu vermitteln. Das Schulgesetz von 2006 definiert: "Die Realschule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern eine erweiterte allgemeine Bildung, die sie entsprechend ihren Leistungen und Neigungen durch Schwerpunktbildung befähigt, nach Maßgabe der Abschlüsse ihren Bildungsweg in berufs- und studienqualifizierenden Bildungsgängen fortzusetzen."
Der Bildungsgang der sechsjährigen Realschule ist in sich abgeschlossen und führt zur Fachoberschulreife. Dieser Schulabschluss stellt in vielen Berufsfeldern in Produktion und Dienstleistung der Wirtschaft eine passgenaue Ausbildungsvoraussetzung dar. Sie führt außerdem zur neuen Einführungsphase bzw. für besonders erfolgreiche Schülerinnen und Schüler zur Qualifizierungsphase der gymnasialen Oberstufe.
Das vielfältige Bildungsangebot der Realschule gewährleistet eine umfassende Grundbildung und ermöglicht zudem die Entfaltung verschiedenartiger, aber gleichwertiger Begabungsrichtungen.

Welche Kinder können die Realschule besuchen?

Nach erfolgreichem Abschluss der Grundschule können Mädchen und Jungen die Realschule besuchen. Gute und befriedigende Leistungen in den sprachlichen, mathematischen und sachkundlichen Fächern sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Lernentwicklung in der Realschule.
Von wesentlich mitentscheidender Bedeutung für den schulischen Erfolg an der Realschule sind, neben den Begabungen und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler, ihre Arbeitsbereitschaft und Belastbarkeit, ihr Lernwille und ihre Selbstständigkeit.
Die Begabung und der Lernwille des Kindes sollten in der positiven Einstellung des Elternhauses und der Erziehungsberechtigten zur Schule eine Stütze finden.
Die abgebende Grundschule schätzt Lern- und Persönlichkeitsentwicklung des Schülers ein, berät die Eltern und empfiehlt die weiterführende Schulform.

Die Realschule Brakel

Schulgebäude: Blick auf den naturwissenschaftlichen TraktDie drei- bis vierizügig geführte Realschule Brakel wird zurzeit von 500 Schülerinnen und Schülern besucht, die von 28 Lehrkräften in 19 Klassen unterrichtet werden. Nach der Stundentafel für die Realschule in NRW wird der vorgesehene Unterricht in allen Fächern von Fachlehrkräften erteilt. In den Klassen 5, 6 und 7 wird in den Hauptfächern zusätzlicher Förderunterricht und eine Hausaufgabenbetreuung von Montag bis Donnerstag angeboten. Individuelle Förderung wird bei Bedarf auch in den Klassen 8 bis 10 in Kleingruppen ermöglicht. Sie berücksichtigt gerade zum Schulabschluss mit der zentralen Prüfung in Klasse 10 besondere Anforderungen in den Prüfungsfächern Deutsch, Englisch und Mathematik.

Plätzchenbacken in der AdventszeitDer Wechsel von der Grundschule zur Realschule 

Die Realschule bemüht sich nach Kräften, den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Grundschule zu erleichtern. Sie knüpft an den Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler an und praktiziert in den Anfangsklassen eine anschauliche Arbeitsweise. Parallel dazu beginnt die systematische Entwicklung von Lernkompetenz: Alle Schülerinnen und Schüler erlernen bausteinartig, wie sie eigenständig das Lernen erlernen.
Durch intensives Üben und durch Förderkurse wird versucht, ein Realschul-Leistungsniveau in allen Fächern der Stundentafel aufzubauen, zu erhalten bzw. zu steigern.

Die Erprobungsstufe an der Realschule

Blick vom Pausenhof auf das Gebäude

Die Klassen 5 und 6 stellen als Erprobungsstufe eine pädagogische Einheit dar. Im Übergang von der Grundschule zur Realschule erhalten die Schülerinnen und Schüler in der Klasse 5 die Möglichkeit, sich langsam an das Fachlehrersystem zu gewöhnen und mit der Arbeitsweise der Realschule vertraut zu werden. Der sorgfältigen Beobachtung der Schülerinnen und Schüler dienen vierteljährlich stattfindende Beratungen aller in den Klassen 5 und 6 unterrichtenden Lehrkräfte.
Es ist das Ziel dieser Beratungen, sowohl positive Lernentwicklungen zu analysieren, als auch Ursachen etwaiger Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu erkennen und in Zusammenarbeit mit dem Elternhaus auf ihre Überwindung hinzuwirken. Bedarfsgerecht wird Förderbedarf festgestellt und epochal Förderunterricht im Stundenplan verbindlich verankert und durchgeführt. Sollte die Gesamtleistungsfähigkeit deutlich steigen und das realistische Anforderungsniveau des Gymnasiums erreicht sein, ist  ein Schulformwechsel  möglich. Ein Wechsel von der Hauptschule zur Realschule ist genauso im Sinne der optimalen Persönlichkeitsbildung und Lernentwicklung sinnvoll und ebenfalls machbar.

Die Arbeit mit digitalen MedienDifferenzierung in der Realschule

In der Klasse 6 lernen alle Schülerinnen und Schüler das Fach Französisch als 2. Fremdsprache kennen. Die Differenzierung in den  Jahrgängen 7, 8, 9 und 10 ist geeignet, die unterschiedlich ausgeprägten Lernbedürfnisse der Realschülerinnen und -schüler zu erfassen.
Die Differenzierung in der Realschule Brakel erfolgt aktuell in 3 Schwerpunkten
- dem fremdsprachlichen (FS)
- dem naturwissenschaftlichen (NW)
- dem sozialwissenschaftlichen (SW) Bereich.

Der Realschulabschluss

Nach 6 Pflichtschuljahren und dem Bestehen der zentralen Abschlussprüfung erreichen unsere Schülerinnen und Schüler die Fachoberschulreife. Sie haben sich damit eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet für eine zeitgemäße Ausbildung in Handwerk, Industrie oder Verwaltungen.
Zwischen 40% und 60% der Absolventen erwerben die Zugangsberechtigung zur gymnasialen Oberstufe der Gymnasien oder der Berufskollegs. Die bei uns erworbene Lernkompetenz, die individuelle Persönlichkeitsbildung und das fachliche Wissen führen sie erfolgreich zum Abitur oder Fachabitur.

Über-Mittag-Betreuung

Die Schulleitung und die Schulgremien der Annette-von-Droste-Hülshoff-Realschule haben sich entschlossen, keine gebundene Ganztagsschule im Rahmen der Ganztagsoffensive des Landes NRW aufzubauen, um nicht "Halbtags-Interessierte Schülerinnen und Schüler" abweisen zu müssen. Stattdessen erweiterte sich das Unterrichts- und Lernangebot ab März 2009 zu einer Über-Mittag-Betreuung mit einer 60-minütigen Mittagspause, Mittagsverpflegung, Erholungsmaßnahmen,  einer Hausaufgabenbetreuung in mehreren Kleingruppen und zusätzlichen Lernangeboten. Wir erhalten damit allen Schülerinnen und Schülern der Stadt Brakel und der Umgebung ein vollständiges Lern- und Bildungsangebot, für alle gut erreichbar, zentral in Brakel.

Schulpartnerschaft mEin Gastgeschenk wird gepflanztit Frankreich

Seit über 20 Jahren unterhält die Annette-von-Droste-Hülshoff-Realschule Brakel eine Schulpartnerschaft mit dem College Albert Camus in Lumbres (Nordfrankreich in der Nähe von Calais). Im Frühjahr findet jeweils ein 12-tägiger Austausch statt, an dem alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 7, 8 und 9 teilnehmen können.