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Annette von Droste-Hülshoff

Aufenthalte Annette von Droste-Hülshoffs in Brakel/Bökendorf

Der Bökerhof in Brakel-Bökendorf

Der Bökerhof in Bökendorf

Das Anwesen kam 1479 an die Freiherren von Haxthausen; das Schloss wurde im 18. Jh. gebaut und ist bis jetzt im Besitz der Familie.


In der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts  war hier ein kultureller Treffpunkt um Werner von Haxthausen; prominente Mitglieder: Wilhelm und Ludwig Grimm und Annette von Droste-Hülshoff.

Heute befindet sich dort das Literaturmuseum der Bökerhof-Gesellschaft e. V.

1805
Sie ist
8 Jahre
1. Besuch in Bökendorf; Besuch der Verwandtschaft in der Umgebung
(Abbenburg, Hinnenburg, Wehrden...)
1813
16 J. 2. Besuch in Bökendorf. Annette liest Erzählungen ihres Onkels Werner A. von Haxthausen
und lernt dabei die Geschichte kennen, aus der sie später "Die Judenbuche" geformt hat. 
Bekanntschaft mit dem Sprachwissenschaftler Wilhelm Grimm (27 J.)
Sie verspricht ihm, beim Sammeln von Märchen zu helfen, ist aber nicht sehr eifrig, da sie
sich wenig sympathisch sind. Er hält sie für vorlaut und unartig: "Es war nicht gut mit ihr
fertig zu werden."
(Grimm)
1818
21 J. 3. Besuch in Bökendorf, Bekanntschaft mit Jacob Grimm und Straube
Ausflüge u. a. nach Wehrden und Kassel
1819
bis
1820
22 J.
4. Reise nach Bökendorf; Wiedersehen mit Straube
JUNI/JULI: Kur in Bad Driburg wegen "Leib- und Magenschmerzen, Uebeligkeiten und Kopfweh"
J
ANUAR 1820: erfolgreiches Konzert der Droste in Höxter (Gesang und Klavierbegleitung)
APRIL: Zu Straube entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die endet, als August von Arnswaldt sie reinlegt, indem er ihr zum Schein seine Zuneigung erklärt. 17 Jahre lang meidet sie nun Bökendorf, wo man ihr Verhalten im Zusammenhang mit Straube missbilligt.
1837
40 J.
Sie hält sich in Abbenburg (Bökendorf) auf. Ihre Schwester Jenny schreibt in einem Brief: "Nette scheint wie ein Dachs in ihrem Bette in Appenburg festzuliegen... sie ist und bleibt eine faule Hexe."
1838
41 J.
Besuch in Bökendof (Abbenburg) und Verwandtschaftsbesuche in der Umgebung. Ihr Gedichtband erscheint im August und wird von den Verwandten heftig kritisiert.
1839
42 J.
Aufenthalt mit ihrer Mutter in Abbenburg. Sie soll sich wegen Kurzatmigkeit und Übergewicht viel im Freien aufhalten. Beides wird dadurch besser.
Besuch im Waisenhaus "St. Anna" auf der Brede
1843 46 J. Aufenthalt mit ihrer Mutter in Abbenburg
1845 48 J. Letzter Aufenthalt in Bökendorf. Sie muss auf der Abbenburg den schwer erkrankten Friedrich von Haxthausen pflegen. Als sie Ende September selbst sehr
krank wird, ordnet der Arzt ihre Rückreise nach Rüschhaus bei Münster an.
1848
Sie stirbt am 24. Mai 1848 in Meersburg. Auf dem Friedhof der Stadt am Bodensee befindet sich auch ihr Grab.

Abbenburg
Blick auf die Abbenburg

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Autor: Gerd Buning